Scotland❤


Scotland/Alba/Schottland:

Kennt ihr das, wenn ihr etwas gar nicht zeitlich eingrenzen könnt? Wenn es euch einfach vorkommt, als wäre es schon immer dagewesen? So geht es mir mit meiner Liebe zu Schottland. Doch durch diesen Blog hier habe ich begonnen darüber näher nachzudenken.
Der ausschlaggebende Punkt für meine Liebe, war meine zweite Liebe: Das Lesen. Als ich ungefähr neun Jahre war +/- ein Jahr bekam ich die Kurzfassung des Buches Im Schatten des Pferdemondes von Elvita Wolff zwischen die Finger und habe es verschlungen. Natürlich interessierte mich dieses Buch in erster Linie wegen der Pferde, aber die Weiten und die Natur, die beschrieben wurde, hat mir so gefallen, dass ich alles über Schottland wissen wollte.

Wie der Zufall es wollte, gab es damals einige Dokumentationen über Europa und Großbritannien im Fernsehen. Natürlich alle nachts, oder wenn ich in der Schule war. Deshalb schlich ich mich, wenn alle schliefen, immer in die Wohnstube, stellte den TV auf die leistete Stufe und ließ mich von all den Bildern über Schottland berieseln. Ich brauche wohl gar nicht erwähnen, dass ich natürlich erwischt wurde, wie auch nicht, wenn die Toilette gegenüber vom Wohnzimmer war? Eines Abends stand dann mein Papa im Raum und schickte mich ins Bett. Am nächsten Morgen fragte er mich, was ich denn unbedingt sehen musste und dann erzählte er mir, dass er gerne einmal in Australien mit Kängurus boxen wollte. Klar war es ein Scherz, aber auf seiner Art wollte er mir damit sagen, dass er mich verstehe und es ihm genauso geht, halt nur mit einem anderen Land.
Ab diesen Moment drehten sich viele meine Träume um dieses Land. Ich stellte mir vor, wie es wäre, wenn ich in dieses Land auswandern würde, las einiges über Schottland, auch wenn es sich ähnelte, traute mich mit zwölf dann an Friedrich Schillers Maria Stuart und immer so weiter.

Irgendwann kam dann in mir die Angst auf, was wäre, wenn diese Begeisterung für dieses Land nur ein Hirngespinst ist, das sie verpuffen würde, sobald meine Füße schottischen Boden berühren. Meine Freunde schürten diese Angst nur noch, auch wenn einige versuchten, mich von Gegenteil zu überzeugen, doch diese Ungewissheit blieb. Bis zum Juni letzten Jahres (2015), als ich in der zwölften Klasse war. Ich besuchte den Seminarkurs Englisch, weil mich das interessierte und wenn ich wirklich mal nach Schottland wollte, schon Englisch brauchte. Wir hatten noch ein Ziel für die Sprachenfahrt gesucht und natürlich schlug ich Schottland, genauer gesagt Edinburgh, vor. Mein Vorschlag gewann gegen London. Dann war es soweit 6 Tage Schottland. Ich war so aufgeregt. Nicht weil es mein erster Flug werden sollte, sondern weil es in das Land meiner Träume gehen sollte …
Und was soll ich sagen, meine Angst war unbegründet. Dadurch, dass meine Lehrerin so verplant war und wir nur 13 Personen waren, kam es mir eher wie ein Urlaub mit meinen Freunden vor. Die Menschen waren so freundlich, die Stadt wunderschön … Es war einfach so toll und einfach so schön, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben.

 Ja deshalb Scotland 😅😊☺

Hier folgen die Links zu allen meinen Einträgen über Schottland:

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